Unser Kindergarten Igelbau ist „EIN Haus für ALLE“. Der Gedanke der Inklusion leitet unsere tägliche Arbeit und mithin der Umgang mit den Kindern und der Kinder untereinander. Inklusion bedeutet, dass kein Mensch ausgegrenzt, ausgeschlossen oder an den Rand gedrängt werden darf. In unserem Kindergarten betreuen wir bis zu 30 Kinder, davon haben neun einen heilpädagogischen Platz. Wir möchten, dass sich alle bei uns wohlfühlen.
Es ist mir eine Herzensangelegenheit, Kindern mit den unterschiedlichsten Hintergründen einen inklusiven Ort zu bieten, an dem sie sich frei entfalten können. Unser Igelbau legt den Grundstein für eine offene Weltansicht und ein verständnisvolles Miteinander.
Sabine Bachner, Gründerin und Geschäftsführerin des Igelbaus
Unsere Ziele und Schwerpunkte
Für uns ist jedes Kind einzigartig. Das nehmen wir bewusst wahr und unterstützen und begleiten das Kind ganz nach seinen Bedürfnissen. Den Schwerpunkt unserer Arbeit stellt das Miteinander von Kindern mit erhöhtem Förderbedarf und ohne zusätzlichen Förderbedarf dar. Wir leben Diversität, ganz unabhängig von körperlichen, sozialen und geistigen Möglichkeiten, von Geschlecht, Alter, Ethnie oder Religion.
Inklusion: gemeinsam stark
Unser Leitgedanke ist die Inklusion. Ganz in diesem Sinne lassen wir uns von einer Vielzahl von Konzepten beeinflussen, die wir in einem individuellen und übergreifenden Ansatz vereinen.
Eine-Welt-Kita: fair und global
Die Globalisierung bringt viele Chancen, aber auch große Herausforderungen mit sich. Wir wollen sie nachhaltig positiv gestalten. Für unsere pädagogische Arbeit heißt das, dass wir auf eine kultursensible Haltung achten und uns dazu stets weiterbilden. Unser Spiel- und Lernmaterial spiegelt die Vielfalt in unserer Gesellschaft wider und wir planen zudem regelmäßig Aktivitäten, bei der wir unsere interkulturelle Öffnung in die Welt tragen.
Montessori: Hilf mir, es selbst zu tun
Maria Montessori sah das Kind ganzheitlich als Einheit von Körper, Geist und Seele und als „Baumeister seiner selbst“. Obwohl wir kein Montessori-Kindergarten sind, arbeiten wir in vielen Bereichen basierend auf dieser Pädagogik. So möchten wir, dass das Kind selbst aktiv wird und somit Wissen und Selbstständigkeit erlangt.
Psychomotorik: Bewegung und Psyche im Zusammenspiel
Persönlichkeitsentwicklung über Erleben, Erfahren und Kommunizieren mit und durch Bewegung – das ist das Konzept hinter dem Begriff Psychomotorik. Aber auch das Begreifen sozialer Verhaltensweisen wie Toleranz, Rücksicht und Kooperation sowie die angemessene Bewältigung von Konfliktsituationen und Misserfolgen gehören dazu. Für die Kinder im Igelbau bedeutet Psychomotorik aber vor allem eins: Spiel und Spaß.
Das Spiel: selbstbestimmt die Welt entdecken
Für das Kind hat das Spiel eine sehr große Bedeutung in der Entwicklung, denn so erlernt es Eigeninitiative und Selbstständigkeit. Besonders das Freispiel ist wichtig für das Kind: Hier darf es selbst entscheiden, mit wem es spielt, womit, wo, wie lange oder in welchem Tempo. So kann das Kind sein Wissen und seine Fähigkeiten im eigenen Tempo erweitern und mit den Erziehenden oder anderen Kindern in Kontakt treten. Bei uns darf jedes Kind in seiner eigenen Geschwindigkeit die Welt kennenlernen.
Partizipation: Mut zur Mitgestaltung
Partizipation ist der Schlüssel zur Bildung in unserer Kindertageseinrichtung. Denn nur wenn Bildungsprozesse aktiv mitgestaltet werden, werden Kinder sich erfolgreich bilden. Unsere Erziehenden geben den Kindern Mitsprache- und Entscheidungsbefugnisse in Dingen, die sie betreffen. Das sind z. B. die Entwicklung von Gruppenregeln, die Gestaltung des Tagesablaufs oder die Verteilung kleinerer Helferdienste. Kinder, die durch Partizipation gelernt haben, ihre Meinung zu vertreten, gehen gestärkter durchs Leben.
Betreuung nach den Bedürfnissen Ihres Kindes
Kinder und ihre Bedürfnisse entwickeln sich stets weiter. Oft ist nicht von Anfang an klar, in welchem Umfang sie dabei Unterstützung brauchen. Uns ist es wichtig, auf die individuellen Bedürfnisse jedes Kindes einzugehen und dabei mit den Eltern eng zusammenzuarbeiten.
Sollte sich im Laufe der Zeit im Igelbau herausstellen, dass Ihr Kind einen erhöhten Förderbedarf hat, können wir Kontakte zu Beratungs- und Frühförderstellen herstellen. Auch in diesem Fall unterstützen wir selbstverständlich bei allen weiteren Schritten, die notwendig sind, und sind stets ein erfahrener Ansprechpartner für Sie.
Im Rahmen unseres Inklusionsgedanken arbeiten wir im Igelbau auch eng mit Therapeut:innen zusammen. Auf diese Weise können auf Wunsch Therapien wie Ergotherapie oder Logopädie während der Betreuungszeiten direkt in unserem Haus stattfinden.